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Information regionalwirtschaftliches Programm Region Isel

Das Sonderförderprogramm Isel – Natura 2000 ist gestartet! Mit einer Investition von insgesamt rund zehn Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren stellt das Land Tirol zusätzliche Fördermittel zur Verfügung, damit sich die Region optimal weiterentwickeln kann. Hauptziele des Regionalwirtschaftlichen Programms sind dabei vor allem die Schaffung von neuen  Arbeitsplätzen sowie eine nachhaltige Entwicklung des heimischen Tourismus und der gewerblichen Wirtschaft.

Damit die Fördermittel auch sinnvoll und in die „richtigen“ Projekte investiert werden, wurden inhaltliche Richtlinien von externen Experten und lokalen Verantwortungsträgern erarbeitet. Besonderes Augenmerk wird auf die Steigerung der Qualität und Innovation in allen Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsbereichen sowie auf die schonende Inwertsetzung der Natur für Tourismuszwecke gelegt. Von dem Programm profitieren sollen vor allem Projekte von Tourismusbetrieben oder anderen gewerblichen Unternehmen, Vereinen, Gemeinden und Verbänden im Planungsverband 34 (inklusive der Gemeinden Ainet, Schlaiten, Oberlienz).

Als eines der wichtigsten Handlungsfelder in der Region und im Regionalwirtschaftlichen Programm wird die Weiterentwicklung des Tourismus angesehen. Um dieses Ziel voranzutreiben stehen hier in erster Linie Projekte und Vorhaben von Privatvermietern und ortsansässigen Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben  besonders im Fokus.

Die Privatvermietung spielt in der Programmregion eine bedeutende Rolle. Rund ein Viertel der Übernachtungen und 37% der Betten entfallen auf diese Kategorie. Daher bietet das Sonderförderprogramm, im Gegensatz zur bereits bestehenden Förderaktion des Landes Tirol, deutlich höhere Fördersätze für Investitionen zur Neuerrichtung bzw. Qualitätsverbesserung von Gästezimmern oder Ferienwohnungen. Zu den wesentlichen Förderschwerpunkten im Rahmen der Privatvermieterförderung zählen die Verbesserung des Sanitärkomforts (Einbau oder Erneuerung von Dusche/Badewanne, Waschtisch und WC inklusive wasserabweisender Beläge) bestehender Gästezimmer und Ferienwohnungen, die Neuausstattung von bestehenden Gästezimmern und Ferienwohnungen oder beispielsweise die Errichtung von Frühstücksräumen, Aufenthaltsräumen, Wellnesseinrichtungen oder Carboards. Für die unterschiedlichen Maßnahmen können durch das Sonderförderprogramm, je nach Art der Investition, fixe Pauschalen oder variable Fördersätze in Anspruch genommen werden.

Neben der Förderung von Privatvermietern kommt der Unterstützung und Weiterentwicklung der gewerblichen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe eine maßgebliche Bedeutung zu. Förderungswürdig sind hier in erster Linie solche Projekte und Vorhaben, die beispielsweise die Optimierung der Betriebsgröße hinsichtlich der Betten und Sitzplatzkapazität, die Qualitätsverbesserung von Gasträumen, die Modernisierung von Küchen und Kühlräumen oder den Aus-, Umbau und qualitative Verbesserung von gewerblichen Gästezimmern und Ferienwohnungen anstreben. Durch diese Investitionen wird erwartet, dass die Auslastung gestärkt und eine bessere Preisdurchsetzung möglich wird.

Ein weiterer Förderschwerpunkt im Tourismus sind Vorhaben und Investitionen in die Errichtung und Verbesserung von touristischer Infrastruktur. Rund um die Themen Radfahren und Mountainbiking (z.B. Errichtung von Bike Trails), Wandern und Weitwandern (Erschließung von besonderen Naturschätzen, etc.) oder Langlaufen (Errichtung oder Weiterentwicklung von Loipen, usw.) sollen neue oder verbesserte Angebote geschaffen werden.

Die Stärkung des heimischen Handwerks, der heimischen Industrie oder heimischer Dienstleistungsangebote außerhalb des Tourismus stellt den zweiten Förderschwerpunkt im Regionalwirtschaftlichen Programm dar. Speziell im Programmgebiet sind kleine Gewerbe und Handwerksbetriebe die tragenden Säulen der regionalen Wirtschaft. Durch die Unterstützung von gemeinsamen Marketingmaßnahmen, von Investitionen in die Erneuerung von Betriebsanlagen (z.B. Erweiterung der baulichen und maschinellen Ausstattung von Tischlereibetreiben, etc.) oder von Investitionen in die  Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte werden hauptsächlich jene Projekte gefördert, die die kleinstrukturierte Wirtschaft in der Programmregion beleben und nachhaltig weiterentwickeln.

Als drittes Aktions- und Handlungsfeld in der Programmregion wurde der Bereich der Daseinsvorsorge ausgemacht. Bedingt durch die hohe Frauenarbeitslosenquote und Abwanderung in der Region sollen vor allem solche Projekte unterstützt werden, die ergänzende Kinderbetreuungsangebote sowie den Ausbau des Tagesmütterangebots schaffen sowie die Verbesserung der örtlichen Lebensqualität bewirken. Wesentliches Ziel ist es Frauen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern bzw. Familie und Beruf leichter miteinander vereinbaren zu können.

Projekte und Ideen, die in keines der zuvor genannten Aktionsfelder passen, können bei wirklich herausragender Qualität und Bedeutung, dem Aktionsfeld D – Programmkonforme Einzelmaßnahmen zugewiesen werden. Dieses Aktionsfeld stellt sozusagen den Jolly Joker dar.

Besonders wichtig ist es vor der Investition abzuklären, ob ein Vorhaben inhaltlich und strategisch dem Sonderförderprogramm entspricht oder ob ein anderes Förderprogramm (z.B. LEADER) besser geeignet ist. Darüber hinaus ist es entscheidend immer vor Investitionsbeginn bzw. Beginn des zu fördernden Projektes das Förderansuchen bei der regionalen Programm-Geschäftsstelle einzubringen.

Nähere Informationen zu den unterschiedlichen Förderprogrammen und Förderschwerpunkten, Fördersätzen und Pauschalen sowie Hilfestellung bei der Projektentwicklung und Förderberatung erhalten sie bei Clemens Holzer, der seit September beim Regionsmanagement Osttirol (RMO) für das Sonderförderprogramm zuständig ist.

Kontaktdaten:

Holzer Clemens

+43 4852 72820 576

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www.rmo.at

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