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Einweihung der Horchstation am Kirchplatz

Dr. Isolde Hausner mit "ihrer" Horchstation

Im Rahmen des 30. Namenkundlichen Symposiums in Kals am Großglockner wurde unser Dorfkern wieder um eine Attraktion reicher. Eine Hochstation mit dem Titel „liesn amol: Drei Völker … ein Tal“ bereichert nun den Kalser Kirchplatz. Initiatorin war Dr. Isolde Hausner, langjährige Teilnehmerin an den Namenkundlichen Symposien und mittlerweile sogar selbst Kalserin. Unterstützt wurde sie vom Nationalpark Hohe Tauern und der Gemeinde Kals am Großglockner. Es war die Idee von Nationalparkdirektor Hermann Stotter, die Horchstation an einer gut frequentierten Stelle wie dem Kirchplatz zu platzieren, damit  für Jung und Alt, Einheimische und Gäste einen barrierefreien Zugang jederzeit gewährleistet ist.

NP-Direktor Hermann Stotter mit Paul Gratz
NP-Direktor Hermann Stotter mit Paul Gratz

Die Eröffnung wurde gebührend gefeiert: Trachtenmusikkapelle, Schützen, Schützengilde, Bergführerverein und Fahnenabordnung der Freiwilligen Feuerwehr sorgten für einen feierlichen Rahmen bei der Enthüllung der Horchstation. Nach den Grußworten von Bgm. Klaus Unterweger richteten auch Nationalparkdirektor Hermann Stotter und Initiatorin  Isolde Hausner einige Worte an die Festgäste.

Nach der feierlichen Enthüllung am Kirchplatz wechselte man in den Johann-Stüdl-Saal, wo Heinz-Dieter Pohl und Peter Anreiter ihre Festvorträge über Kalser Hofnamen und das Kalser Namensgut hielten. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm das Iseltaler Blechbläserensemble. Im Anschluss an die Vorträge ehrte die Gemeinde Kals am Großglockner die maßgeblichen Beteiligten der Kalser Namensforschung: Isolde Hauser, Peter Anreiten, Heinz-Dieter Pohl und Marialuise Haslinger. Geehrt wurde auch das Kalser Urgestein Paul Gratz, der an maßgeblich an der Verortung der Flurnamen beteiligt war. Diese Chance nutzte auch der Mühlenverein unter Hans Groder, um Paul Gratz, der seit Jahrzehnten als Müller bei den Stockmühlen tätig ist, Dank und Anerkennung auszusprechen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil erfreute das Iseltaler Blechbläserensemble die Gäste noch mit einigen musikalischen Leckerbissen, bevor Wissenschaftler und Einheimische noch bis spät in den Abend über Kalser Hof-, Flur- und Bergnamen philosophierten.

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